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 © 04.10.2010 Vatroslav Cesljarevic

 Wehret den Anfängen?


Deutschland hat die Konzentrationslager nicht erfunden. Nein, aber Deutschland hat die Konzentrationslager zu Orten der Menschenvernichtung perfektioniert und damit ein schreckliches Mahnmal in der Geschichte gesetzt:

Zu welchen Verbrechen eine moderne Gesellschaft fähig ist, in der Mitgefühl, Zivilcourage und Toleranz fehlen und die außerdem auf der gnadenlosen Ausbeutung ihrer Mitmenschen aufgebaut ist.

Doch wer glaubt, die Konzentrationslager der Vergangenheit seien nur noch geschichtliche Mahnmale ohne jeglichen Bezug zur aktuellen Gesellschaft, der täuscht sich! Heimlich, still und leise wurde am Prinzip des Konzentrationslagers weiter gefeilt und die Funktionsweise optimiert!

Die modernen Konzentrationslager zeichnen sich dadurch aus, dass sie eben nicht die zu Vernichtenden konzentrieren. Die „Insassen“ dieser modernen Konzentrationslager leben verteilt unter der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland. Der Bürger übernimmt dabei die undankbare Rolle des KZ-Wärters. Ideologisiert und gesteuert durch die Massenmedien, die regelmäßig durch geeignete Hetzpropaganda den Hass und die Verachtung auf die „Insassen“ gezielt steuern. Und kontrolliert durch eine Pseudobehörde voll willfähriger Vollziehungsgehilfen.

Das moderne Prinzip des Konzentrationslagers versteckt sich hinter den Regelungen und Gesetzen zum „Alg II“ oder besser bekannt im Volksmund und den Medien als „Hartz IV“.

Vergleicht man die Funktionsweise von Konzentrationslagern alter Machart und „Hartz IV“ wird man schnell die Übereinstimmungen sehen. Beide zeichnen sich aus durch: Arbeitszwang, Einschränkung der Bewegungsfreiheit und der Menschenrechte, mangelnde und unzureichende Ernährung und Versorgung, sowie Isolation der Inhaftierten, begleitet durch Deklaration und Propagierung als „Minderwertig“ im Sinne der Gesellschaft. Das Ziel ist bei beiden das selbe: Vernichtung und Ausschaltung!

In ähnlicher Art und Weise wird dabei auch auf andere Themen und Bereiche der Gesellschaft eindeutig nationalsozialistisches Gedankengut zur Sprache und Anwendung gebracht. Dabei scheut sich so mancher Politiker nicht einmal vor Forderungen und Aussagen, die eindeutig so Menschenverachtend sind, dass eigentlich die Staatsanwaltschaft tätig werden müsste. Als Beispiel sei hier nur der Vorschlag eines „sozialgerechten Ablebens“ der noch beim erstmaligen Formulieren für Aufsehen sorgte – inzwischen aber heimlich, still und leise durch Anhebung des Rentenalters umgesetzt wurde. Oder der Vorschlag zur „Sterilisierung“ von Hartz IV-Empfängern (das Euthanasie Programm der Nazis lässt grüßen!).

Spätestens seit Inkraft treten der „Hartz IV“ Gesetze hat Deutschland das Leichentuch über seine grundgesetzlich verankerten Menschenrechte und die freiheitlich demokratische Grundordnung gebreitet. Eine Entwicklung, die von den herrschenden Parteien der letzten Dekaden systematisch und ohne jegliche Scham vorangetrieben wurde und auch weiterhin betrieben wird.

Um es noch einmal ganz klar und unmissverständlich zu sagen „Hartz IV“ verstößt komplett gegen das Grundgesetz und die Menschenrechte! Es stellt eine Schande und ein Verbrechen wider die Menschlichkeit dar. Und JEDER der daran beteiligt ist macht sich dieses Verbrechens schuldig!

Die zu beobachtende Entwicklung hin zu wirtschaftlich motiviert geführten Kriegen wie in Afghanistan, Beschneidung von Grundrechten der Bürger unter Begründung einer terroristischen Gefahr oder der jüngst erlebte, vollkommen jeglichen Respekts dem Bürger gegenüber mangelnde Gewalteinsatz gegen friedlich demonstrierende Kinder und Bürger in Stuttgart, spricht eine eindeutige Sprache. Und diese ist mehr als alarmierend!

Wie kann man es eigentlich vor sich selbst rechtfertigen als Polizeibeamter einen Befehl auszuführen der Gewalt gegen Kinder zum Inhalt hat? Oder ist die Begründung der eigenen Arbeitsplatzsicherheit heutzutage für alles gut – daran hätten mal die Verurteilten NS-Verbrecher seinerzeit denken sollen in ihren Nürnberger Verfahren...

Wer sich einreden lässt, unsere Demokratie wäre von außen bedroht. Der zeigt nur eins, dass er keine Ahnung von Demokratie hat. Eine Demokratie – so sie denn eine ist – kann nur von innen heraus zerstört werden, durch Niedergang - indem die Bürger ihre Demokratie nicht leben.

Sprich: wenn die Bürger ihre demokratischen Grundrechte nicht wahrnehmen oder sie sich aufgrund propagandistischer Mittel und per Gesetzesänderung nehmen lassen. Und so gesehen sind wir da schon ein gutes Stück voran – dazu bedarf es noch nicht mal einer Al Qaida etc.

Die schlichte und einfach Frage – was uns unsere Freiheit und unsere Rechte wert sind, kann nur jeder Bürger für sich beantworten. Auf keinen Fall jedoch rechtfertigt eine terroristische Gefahr die Einschränkung eben dieser Freiheitlichen Rechte.

Die Art und Weise mit der jedoch genau diese weitere Einschränkung unserer Rechte und unserer Freiheit durch die Regierenden vorangetrieben wird, sollte jedem Bürger zu denken geben.

Die Presse hat leider längst schon ihre verfassungsgemäße Rolle verloren. Wirklich recherchieren gehört längst nicht mehr zum Handwerkszeug. Wer sich darauf verlässt, die Wahrheit aus Zeitung, Rundfunk oder Fernsehen zu erfahren – dem ist leider nicht mehr zu helfen. Diese Medien sind größtenteils bereits seit langem gleichgeschaltet und nicht unabhängig.

Nur wenn einem dies bewusst ist, kann man erkennen welche Motivation hinter den Bestrebungen der Regierung steckt eine Kontrolle über das Internet zu erlangen. Denn noch können sich die Bürger über das Internet ein Bild über die tatsächlichen Vorgänge verschaffen und sich austauschen. Und immer mehr Bürger nehmen diese Möglichkeiten auch wahr. Eine Zensur ist mit keinerlei Begründung zu akzeptieren und übrigens durch das Grundgesetz sowieso ausgeschlossen. (Nicht, dass dies unsere Politiker überhaupt interessieren würde... siehe Hartz IV)

Natürlich ist bei weitem nicht alles Gold was glänzt im Web. Aber alleine auf Grund der Fülle an Information kann man sich als mündiger Bürger einen Überblick verschaffen und auch diejenigen Aspekte kennenlernen die einem ansonsten vorenthalten werden.

Wenn sie der Meinung sind, „Hartz IV“ und die restlichen Machenschaften unserer Politiker seien in Ordnung, dann lieber Leser können sie Herrn Osama und seinen Kollegen gleich die Hand geben. Die wahren Terroristen und Gegner unserer Demokratie sitzen an den Schalthebeln der Macht!

Ob wir sie gewähren lassen oder nicht – hängt einzig und alleine von uns ab!

 

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© 2010 Vatroslav Cesljarevic

 Bettlerdekadenz!

 

Ein Bettler sitzt am Straßenrand. Da kommt ein Mann des Weges vorbei. Weil die Strasse recht eng an dieser Stelle ist, kann der Mann nicht einen Bogen um den Bettler machen um diesen zu meiden. Im Näherkommen schielt der Mann in die aufgestellte Schale des Bettlers, die vollkommen leer ist.

Der Mann zückt seine Brieftasche – aber nicht, weil ihm dies sein Herz befiehlt, sondern weil er scheinbar den Zwang verspürt etwas in diese Schale geben zu müssen. Er holt ein 10 Cent Stück heraus und wirft es großspurig in die Schale des Bettlers.

Als wäre mit diesem Akt jegliche Befangenheit von ihm abgefallen fängt der Mann an, die Taschen des Bettlers zu durchsuchen. Dabei beschimpft er den Bettler als Schmarotzer, Simulanten und Arbeitsunwilliges Pack. Da die Taschen des Bettlers aber nichts außer Löchern enthalten, ist die Suchaktion des Mannes nicht von Erfolg gekrönt. Enttäuscht spuckt er dem Bettler ins Gesicht und verlangt von diesem eine Rechtfertigung wieso er nicht arbeiten geht. „Gib doch der Gesellschaft etwas zurück für die Großzügigkeit die wir euch gegenüber an den Tag legen!“ schimpft er.

In diesem Moment kommt eine kleine zerlumpte und abgemagerte Gestalt zum Bettler und setzt sich neben diesen – es ist die kleine siebenjährige Tochter des Bettlers.

Der Mann zückt wieder die Brieftasche – wieder wie von einem sonderbaren Zwang befallen etwas in die Schale des Bettlers geben zu müssen. Er findet ein 5 Cent Stück und wirft dieses verächtlich in die Schale. Dann brüllt er das Kind an, dass es das minderwertige Kind nutzloser Eltern wäre. Voller Verachtung macht er dem Mädchen klar, dass es niemals eine Chance haben wird, etwas anderes zu sein als seine Eltern. Weiter lässt er sich darüber aus, dass solch minderwertigen Menschen die Möglichkeit genommen werden sollte überhaupt Kinder zu haben.

Da kommt eine von schwerer Krankheit gezeichnete Frau zum Bettler und dem Kind und lässt sich mit letzter Kraft schützend an der Seite des Mädchens nieder.

Der Mann, wieder von diesem seltsamen Zwang befallen, holt aus seiner Brieftasche ein weiteres 10 Cent Stück hervor und wirft es mit großspuriger Geste in die Schale des Bettlers. Wieder lässt er seinem Hass freien Lauf und beschimpft diesmal die schwer krebskranke Frau. Simulantin sei sie, so schlimm kann die Krankheit doch nicht sein, dass man nicht arbeiten gehen könne.

Bereits im Abwenden begriffen, dreht er sich noch einmal um und gibt der Familie den Rat sich von den 25 Cent auch ja gesund zu ernähren und das gespendete Vermögen nicht für unnützen Tand zu verschleudern.

Dann geht der Mann ungerührt der Tränen, die Frau und Kind die Augen füllen, weiter.

Nur wenige Schritte weiter trifft er einen Bankier der ihn spöttisch fragt warum er denn dem Abschaum überhaupt geholfen habe?

Da sagt der Mann: „Ich habe ihnen nicht etwas gegeben um ihnen zu helfen – sondern um sie langsam aber sicher zu vernichten! Solange das Pack nur irgendetwas bekommt, wird es sich ruhig verhalten – den Rest erledigen Unterernährung und Krankheit!“

„Doch sieh nur wie schlau ich mir mein Geld wiederhole!“ sagt er mit einem fiesen Grinsen im Gesicht und pfeift dann seine Gehilfen herbei, die er zur Bettlerfamilie schickt.

Die Gehilfen fordern den Bettler auf, für 7 Cent im Monat arbeiten zu gehen. Der Bettler, der weiß, dass er von den 10 Cent bereits nur verhungern kann, denkt nicht daran sich auch noch auf diese Art demütigen zu lassen und weigert sich mitzugehen. Da nehmen die Gehilfen aus der Schale des Bettlers ein Drittel heraus und drohen ihm an, wenn er Morgen nicht mitkäme ihm ein weiteres Drittel wegzunehmen, bis zum Schluss gar nichts mehr drin wäre  - und selbst dann, wäre er ihnen immer noch zu Diensten verpflichtet…

Sechs Monate später räumen die Gehilfen drei Leichen vom Straßenrand weg. Getrieben von Gier und Verachtung, scheuen sie sich nicht auch noch einmal die Leichen der Verhungerten nach verwertbaren Wertgegenständen durchzusuchen.

Doch alles was sie finden ist die am Herzen des Bettlers versteckte, abgegriffene Ausgabe des Grundgesetzes, auf dessen beflecktem Umschlag mit zittriger Hand geschrieben steht:

Ermordet von Deutschland!

Jenen die es planten,

Jenen die es ausführten

Und vor allem jenen,

die schweigend zusahen

und nichts dagegen unternahmen

aber behaupten werden, sie hätten von alledem

WIEDER nichts gewusst.

 
 
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Bewerbung bei der FDP als Imageberater (per Email am 31.03.2010):
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren der FDP,


hiermit bewerbe ich mich um die Stelle eines Imageberaters bei Ihnen.

Aktuelle Äusserungen ihrer Parteispitze deuten auf einen akuten Mangel an Sachverstand nicht nur inhaltlicher Art, sondern auch was Form und Auftreten anbetrifft.
 
Ist es vielleicht noch verständlich, wenn ein Kleinbürger mit stolzgeschwellter Brust nach dem Kauf seines ersten Mercedes sich wie ein hormonell überbordender Hahn aufführt, so kann man diese Toleranz leider nicht den Spitzen einer Regierungspartei zugestehen - auch wenn sie gerade wieder an die Schalthebel der Macht gelangt sind.

Nicht nur, dass die Weigerung die englische Sprache zu nutzen, einen sehr zwielichtigen und äußerst bedenklichen braunen Touch nicht nur in der internationalen Öffentlichkeit hinterlassen hat - nein auch die jüngst sozialfaschistoiden Äusserungen von Herrn Westerwelle bezüglich Alg II-Beziehern sind nicht nur Ihrem Ansehen abträglich, sondern auch zutiefst unwürdig einer demokratischen Partei.

Deswegen erkläre ich mich gerne bereit gegen ein geringes sechsstelliges Jahresgehalt als Imageberater bei Ihnen tätig zu werden. Mein Gehalt lässt sich im übrigen sehr leicht durch eine Steuervergünstigung für irgendeine zahlungswillige Branche querfinanzieren - das sollte ja für die FDP kein Problem darstellen...

Sollten Sie mich wider Erwarten doch nicht benötigen, so gebe ich Ihnen dennoch einen kostenlosen aber durchaus ernst- und gutgemeinten Rat:

Aus der Erkenntnis heraus, dass man immer vom Besseren lernen sollte - und das ist in diesem Falle quasi jeder - empfehle ich Ihnen von den Amöben zu lernen. Was sagen Amöben zu Alg II-Bezug und den Ursachen der hohen Arbeitslosigkeit?
Nichts!
Und was lernen wir daraus?

-->einfach mal die Klappe halten, wenn man weder was sinnvolles zu sagen, noch Ahnung von der Materie hat!

Mit freundlichen Grüßen,

Vatroslav Cesljarevic
 
 
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